Auf ”Sri Lanka sieht es aus wie auf einem Friedhof, schlimmer als im Krieg”, schildert Reverend Anruddha die Situation in dem Land vor knapp einem Jahr.


Am Telefon schilderte der buddhistische Mönch die Not seiner deutschen Bekannten Waltraud Klett Vorsitzende vom “Freundeskreis Sri Lanka”. Die Bruchsaler Lehrerin engagiert sich seit vielen Jahren für den vom Bürgerkrieg gezeichneten Inselstaat am Südzipfel Indiens.

 


Die Bevölkerung unserer Region hat unsere Hilfsprojekte in Sri Lanka grosszügig unterstützt. In der Soforthilfe für die in Lagern untergebrachte Bevölkerung wurden Nahrungsmittel, Milchpulver, Medikamente, Thermoskannen, Kleidung, Schulmaterial, .... verteilt.

Doch gleichzeitig sollte mit der zahlreichen Unterstützung in den letzten Monaten ein Projekt entstehen, das notleidenden Kindern in Sri Lanka, auf Dauer hilft.

Die Hilfsorganisationen haben in Sri Lanka viel Hilfe geleistet. Während die Waisenkinder der Flutkatastrophe durch finanzielle Unterstützung des Staates relativ gut versorgt werden, haben die Straßenkinder in Sri Lanka indirekt unter dem Tsunami zu leiden: noch weniger finanziell Mittel, noch weniger Gehör. Straßenkinder haben keine Lobby; deshalb sind sie besonders schutzbedürftig.

Anfang April 2005 wurde mit Unterstützung von Rev. Anuruddha in der Nähe von Colombo ein Haus gekauft. Dort soll in Kürze nach einigen Umbauarbeiten ein Kinderheim eröffnet werden.